

Sieger wurde Dieter Haibt vom Hegering Dornhan mit der Wachtelhündin "Gipsy". Beide erhielten ein besonderes Lob von den Richtern Flaig und Schanz.
Seit Menschengedenken hält sich der Mensch Hunde als Jagdhelfer. Er hat in seine vierläufigen Begleiter im Laufe der Geschichte unterschiedliche Eigenschaften hineingezüchtet, die ihn bei der Jagd in vielfältiger Weise unterstützen. Im Jagdbetrieb sind sie für den Jäger unentbehrlich. Deshalb schreibt der Gesetzgeber in vielen Bundesländern vor, dass bei bestimmten Jagdarten ein »brauchbarer« »geprüfter« Jagdhund mitgeführt werden muss. Hunde besitzen etwa zehn Mal so viele Riechzellen wie Menschen. Diese »Gabe« macht man sich zu Nutze, um beispielsweise verunfalltes oder angeschossenes Wild nachzusuchen. Kleinere Rassen wie Teckel oder Terrier werden für die Baujagd gezüchtet, um Fuchs oder Dachs in ihren Bauten zu bejagen. Andere Rassen suchen mit ihrer empfindlichen Nase Niederwild wie Hasen oder Fasanen und zeigen sie dem Jäger durch das sogenannte Vorstehen oder bringen (apportieren). Es ist selbstverständlich, entsprechend der Jagdethik und der waidgerechten Jagdausübung geeignete brauchbare Nachsuchenhunde für eine tierschutzgerechte Nachsuchenarbeit bei einer Bewegungsjagd auf Schalenwild, und für die Einzeljagd bereit zu halten. Unter geeignet und brauchbar versteht man – geeignet = entsprechend der Schwierigkeit der zu erwartenden Nachsuche – brauchbar = entsprechend einer bestandenen Prüfung auf einer Schweißfährte.
Bilder vom Nachsuchenwettbewerb in Schramberg
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