Fünf Drohnenpiloten im Einsatz

Zu einer mitgliederstarken Truppe hat sich der Hegering Schramberg innerhalb der Kreisjägervereinigung Rottweil (KJV) in den vergangenen Jahren entwickelt.

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Dies machte einmal mehr die jüngste Versammlung in der „Aichhalder Mühle“ deutlich. Im Mittelpunkt stand neben den Regularien die Kitzrettung mittels Drohnen.

Hegeringleiter Markus Klausmann berichtete von 105 Mitgliedern – darunter sogenannte Jungjäger, die erst kürzlich ihre Jägerprüfung abgelegt haben, aber auch „alte Hasen“, die mittlerweile auf 60-jährige Vereinstreue blicken können. Auch die Zahl an Frauen nehme kontinuierlich zu. Neben Schießterminen und Maßnahmen zum Erhalt des Artenschutzes, beschäftigte das Projekt Rehkitzsuche und -rettung. Dazu setzen immer mehr Jägervereinigungen Drohnen ein und unterstützen so die Landwirte beim Auffinden der Jungtiere, bevor die Wiesen gemäht werden. Der Hegering Schramberg hat dafür fünf Drohnenpiloten im Einsatz und arbeitet aber auch eng mit dem Verein Kitzrettung Aichhalden von Rolf Wetter zusammen.

Auch die Reviere, die sich in der Hegegemeinschaft Niederwild engagieren, habe zugenommen. Dies erläuterte der Obmann für das Niederwild, Hans Flaig. Die Hegegemeinschaft spielt eine wichtige Rolle in der Bemühung um den Natur- und Landschaftsschutz sowie die Pflege der Kulturlandschaft.

Kreisjägermeister Otmar Riedmüller berichtete den Schramberger Jägern, dass am Samstag, 4. Mai, der Kreisjägertag in Vöhringen stattfindet. In diesem Rahmen wird auch das 75-jährige Bestehen der KJV gefeiert. Er hatte auch die neuesten Infos zum Thema Wolf und Luchs: Derzeit seien fünf Wölfe in Baden-Württemberg bestätigt. Luchs-Auswilderungen plane das Land im Nordschwarzwald.

Landwirte, die das Drohnenteam der Jäger zur Rehkitzsuche in Anspruch nehmen möchten, können sich bei der Einsatzleitung, Marco Costantino, Telefon 0171/219 1329, oder beim Hegeringleiter Markus Klausmann, Telefon 0171 / 185 1856, melden.