HR Rottweil: Ferienprogramm 2018 (RW)

„Mit den Jägern in der Natur“
im Rahmen des KiJu-Ferienprogramms für Kinder 2018

Die Fichte sticht – die Tanne nicht...

Erstellt am 11.08.2018

Am 11. August empfingen Jägerinnen und Jäger des Hegerings Rottweil dreizehn Kinder und Jugendliche zu einem erlebnisreichen Nachmittags- und Abendprogramm.

Nach Begrüßung durch Hegeringleiter Wolfgang Sauter ging es für die Jungen und Mädchen gleich ans Werk. Das Falkner-Ehepaar Ehni aus Vöhringen eröffnete den bunten Reigen mit der Präsentation einer Schnee-Eule und eines Wüstenbussards. Wissenswertes über Eulen und Greifvögel, deren Körperbau und Lebensweise ließen die naturinteressierten Jungs und Mädchen deren Vortrag aufmerksam verfolgen.

Die Jagdhornbläser der Kreisjägervereinigung Rottweil unter Leitung von Eugen Schuler aus Horgen stellten Jagdsignale vor, mit denen sich die Jäger untereinander verständigten in einer Zeit, als es noch keine Handys gab.

Wie unterscheiden sich Tanne und Fichte? Die Fichte sticht – die Tanne nicht... Praktisches Wissen, vermittelt mit einfachen Wortspielen, eröffnete eine vertiefende Sicht in Flora und Fauna. Erstaunt zeigte sich mancher über die Tatsache, dass nicht selten Fuchs und Dachs gleichzeitig im selben Erdbau wohnen.

Nach Koodinations- und Geschicklichkeitsspielen versuchten sich die angehenden Jungjägerinnen und Jungjäger im Aufspüren und Erkennen verschiedener Tierpräparate auf den Feldern und am Waldrand. Nicht immer ganz einfach bei fast perfekter Tarnung mancher Tierarten! Die in der Kinder-Natur-Pädagogik bestens erfahrenen Dunja und Ralf Burgbacher aus Flözlingen stellen für diese Aufgaben Teile ihres umfangreichen Fundus zur Verfügung.

Nach einem kleinen Imbiss ging es mit den Jägern in verschiedene Jagdreviere in der Umgebung, um dort von den Hochsitzen aus Wildtiere zu beobachten. Manch erstaunter Blick durch das Fernglas brachte die Gewissheit, dass der vermeintlich braune Erdklumpen in der Wiese doch tatsächlich ein Feldhase ist. Rehe, Füchse, Hasen und Dachse kamen in Anblick und konnten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.

Am späten Abend trafen begeisterte Kinder ihre begeisterten Eltern wieder. Und bestimmt gab es danach noch lange Erzählungen über das Gesehene und Erlebte.

Erstellt am 09.10.2015
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